Besprechung des Kuretake 50 Million Years beim Notizbuchblog

Hier eine Besprechung des Kuretake 50 Million von Christian Mähler beim Notizbuchblog.

Ich zitiere:


"Als Matthias mir von seinem neuen Online-Shop Fudepens.comerzählte, berichtete ich gleich darüber, und anscheinend habt ihr seinen Shop danach gestürmt. Das schöne Schriftzeichen auf der Verpackung von Fudepens heißt übrigens “Fude” – das ist das japanische Wort für Pinsel. Meine Warnung im Artikel hatte also keine Wirkung, was Matthias sehr gefreut hat. Und dann schickte mir Matthias eine ganze Kiste voller japanischer Stifte und ich war sprachlos. Viele der Stifte sind für Zeichner, Kalligraphen und Spezialisten, andere für den Alltagsgebrauch. Ich werde euch die Stifte in verschiedenen Artikeln vorstellen, da die vielen Infos und Fotos einen Artikel sprengen würden.

Zum ersten Stift, dem Kuretake 50 Million Years, schickte mir Matthias diese Info:

[…] der Kuretake 50 Million Years (in der Holzbox). Den habe ich gefunden auf der Suche nach der ultimativen (noch bezahlbaren) Pinselspitze. Der Pinselkopf beim Kuretake 50 Million Years ist aus echtem Zobelhaar gefertigt – und in der Spitze nur ein Haar fein. Ich habe ein Exemplar dieses Stifts beigelegt mit der Hoffnung, dass Sie vielleicht einen Zeichner oder Illustrator kennen (oder vielleicht sogar selber zeichnen) – um den Qualitäten des Stifts gerecht zu werden (außer Sie lernen noch meisterhaft Kanji zu schreiben). Ich hatte schon einige professionelle Comiczeichner, die in bei mir bestellt haben. Der Grund, dass ich ihn mitgeschickt habe ist, dass ich ich im Internet außerhalb Japans bis jetzt noch keine einzige Besprechung dieses Stifts gefunden habe – und das würde ich gerne ändern. […]

Offen gestanden habe ich mich fast nicht getraut, die Patrone einzulegen. Ich möchte den Stift gerne an einen Urban Sketcher weitergeben, zusammen mit einem Skizzenbuch. Als Geschenk. Den wertvollen Stift soll jemand bekommen, der ihn zu bedienen und wertzuschätzen weiß. Nach langem Zögern legte ich doch eine der drei beiliegenden Patronen ein und probierte ihn in einem neuen Leuchtturm1917 Skizzenbuch mit 180gsm Papier aus. Die feine Haarspitze gleitet unfühlbar über das Papier; man braucht etwas Übung, um die Strichstärke richtig zu steuern. Da ich zeichnerisch wie gesagt völlig unbegabt bin, habe ich mich an chinesischen Schriftzeichen versucht, die ich mal gelernt habe: Dé Guó (Tugend Land = Deutschland). Ich habe im Internet nach dem Stift gegoogelt und außer den im Shop verlinkten Infos keine nennenswert besseren Artikel gefunden. Hier die zugehörigen Bilder und ein Video, das den Stift im Einsatz zeigt. Das schöne Stück kostet bei Fudepens.com 60 EUR.

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